Do Khyi - Fell

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Es gibt kein Thema im Internet zu dem soviel unsinniges geschrieben wurde wie zum Haarkleid des Do Khyi.

Der Do Khyi ist „Stockhaarig“ und zwar kurz bis langhaarig. Auch heute kommen noch alle Typen in der Zucht vor. Auf Ausstellungen trifft man jedoch meist nur die langhaarigen Vertreter der Rasse.

Dieses Stockhaar wird je nach Jahreszeit von mehr oder weniger Unterwolle ergänzt. Da die Unterwolle das Fell aufplustert, wirkt der Do Khyi vor allem im Winter sehr imposant. Der Hund verdoppelt sich - zumindest optisch. Wenn man seinen Hund regelmäßig wiegt, merkt man aber das er immer das gleiche wiegt.

Diese Unterwolle macht den Unterschied zu den meisten anderen Rassen. Sie ist so dicht, dass man nur schwer die Haut des Hundes zu sehen bekommt. Wechselt der Do Khyi das Fell wird meist nur die Unterwolle abgestoßen und das in Flockenform. Der Hund flockt sozusagen aus und das ganze „Säcke“ voll. Das Stockhaar wird meist nur wenig, alle paar Jahre jedoch komplett gewechselt. In dieser Zeit sieht der Do Khyi wie ein normaler Hund aus!

Durch die Unterwolle wird eine Menge Luft gespeichert, die eine gute Isolierung für Kälte und Wärme ist. Schmutz findet nur selten den Weg bis zur Haut. Deshalb riechen diese Hunde nicht wie das andere Hunde tun.

Bei Regen und Schnee merkt man aber den größten Unterschied zu den meisten anderen Rassen, denn das Fell des Do Khyi ist hygroskopisch. Hygroskopie bezeichnet in der Chemie und Physik die Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Umgebung zu binden. Bei Regen wird der Hund nicht so schnell nass bis auf die Haut. Durch die hygroskopische Eigenschaft ist das Fell in der Lage jede Menge Feuchtigkeit aufzunehmen - ohne sich nass anzufühlen. Das Fell hat eine sogenannte Thermoregulations-Eigenschaft. Es kann im Haarinneren Wasserdampf aufnehmen, die Oberfläche stößt Wasser jedoch ab. Deshalb sollte man einen Do Khyi nach einem Spaziergang im Regen auch nur abtupfen und nicht trocken rubbeln, weil sonst die Regentropfen auf die Haut gebracht werden und der Hund kalt bekäme zum anderen die Unterwolle dabei verfilzen kann. Diese Fellmerkmale verhindern auch das der Hund den typischen Geruch eines „nassen Hundes“ hat.

Geht der Hund schwimmen und Do Khyi können durchaus -wie andere Hunde auch- schwimmen wird er natürlich nass bis auf die Haut. Am besten lässt man ihn sich dann gut schütteln und rubbelt nur Beine und Bauch trocken.

Der Do Khyi ist ein pflegeleichter Hund. Alle vier Wochen gutes Bürsten reicht völlig aus. Wenn der Fellwechsel ansteht, ist es für die Wohnung besser man bürstet den Hund jeden Tag.

Es gibt Leute, die sich das ausgebürstet Fell spinnen lassen und daraus Kleidungstücke fertigen. Ihnen sei gesagt, dass dieses tote Fell nicht die Eigenschaften des lebenden Fells hat. Wenn man diese haben möchte, müsste man seinen Do Khyi einmal im Jahr vor dem Fellwechsel scheren. Ich bin sicher die Qualität käme der guter Schurwolle gleich.